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Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen – Strategien zum leichten Lernen im Alter

von admin

Die Bereitschaft zum Lebenslangen Lernen ist nicht nur gesundheitsfördernd, sondern in unserer heutigen Zeit auch für die eigene berufliche Entwicklung von großer Bedeutung. Die sich ständig verändernde Arbeitswelt mit ihren neuen Entwicklungen und Herausforderungen erfordert stetiges Engagement. Aber auch der eigene Wunsch, freie Zeit sinnvoll zu nutzen und den Horizont zu erweitern, spielt in der Frage nach geeigneter Weiterbildung eine Rolle.

Im Rahmen des Lebenslangen Lernens kann somit zwischen berufsbezogenen und individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten unterschieden werden. Beide Formen werden für Menschen im fortgeschrittenen Alter immer wichtiger und deshalb gerne genutzt. Durch die gesteigerte Nachfrage sind neue Angebote im Bildungsbereich entstanden, die sich ständig weiterentwickeln und wachsen. So gibt es spezielle Kurs-Angebote für die Generation 50+, die sich mit ihren Lerninhalten und –zielen den älteren Erwachsenen anpasst.

Egal, ob es um Sprachkurse oder handwerkliche Fähigkeiten, EDV-Schulungen oder technische Weiterbildung gehen soll: Es ist wichtig, das Gelernte zu verinnerlichen und langfristig anwenden zu können.

Leichter Lernen

Mit dem Alter nehmen Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnis ab. Das ist aber kein Grund, mit dem Lernen aufzuhören. Lebenslanges Lernen fördert die geistigen Fähigkeiten und trägt zum Wohlbefinden im Alter bei. Es gibt allerdings ein paar Tricks, mit denen das Lernen leichter geht: Suchen Sie sich einen Freund, mit dem Sie ein gemeinsames Lernziel angehen können. Vielleicht haben Sie in Ihrem Bekanntenkreis ja Menschen, die ähnliche Interessen wie Sie haben und gerne aktiv werden möchten. Der gemeinsame Austausch und das Reden über gelernte Dinge fördert das nachhaltige Lernen: Dinge bleiben besser im Kopf und werden nicht so schnell vergessen. Zudem kann man sich bei Schwierigkeiten gegenseitig helfen und zu neuen Lösungsansätzen kommen. Sie können auch gelernte Dinge mit eigenen Worten aufschreiben, um diese besser reflektieren und verarbeiten zu können. Denn das Erlernte, das selbst wiedergegeben werden muss, prägt sich am besten ins Gedächtnis ein.

Ein wichtiger Meilenstein für erfolgreiches Lernen im Alter ist, dass Sie sich vornehmen sollten, nicht sofort alles zu wollen! Wenn Sie länger nicht mehr aktiv gelernt haben, werden Sie merken, dass Ihnen das Lernen zunächst schwieriger fällt. Geben Sie sich Zeit, behalten Sie Ihre Ausdauer und geben Sie vor allem nicht auf. Wenn sie erst einmal wieder drin sind, werden Sie merken, dass das Lernen wieder leichter von der Hand geht. Bleiben sie dann auf jeden Fall dabei, denn regelmäßige Übung erhöht den Lerneffekt. Suche Sie sich zudem, wenn möglich, einen möglichst ruhigen Platz, wenn Sie etwas in Ruhe wiederholen möchten.

Beim Lernen ist es wichtig, sich Etappenziele zu setzen. So können Sie sich bereits über kleine Lernerfolge freuen und Sie bleiben motiviert. Wenn man zu Beginn bereits zu viel schaffen möchte, kann es sein, dass die Motivation schwindet und der Spaß am Lernen ausbleibt. Der Spaß am Lernen sollte aber stets im Vordergrund stehen: Nur wenn Sie Interesse am Thema zeigen und sich bewusst machen können, warum Sie gerade etwas tun und lernen möchten, wird sich ein langfristiger Lernerfolg einstellen können. Hierfür sind die bereits eben genannten Etappenziele hilfreich: Wenn Sie zum Beispiel bald in den Urlaub fahren möchten und aus diesem Grund eine Sprache lernen, kann die Motivation lange aufrechterhalten werden, da man ein persönliches Ziel vor Augen hat.

In manchen Bereichen macht es Sinn, an Altgelerntes oder gemachte Erfahrungen anzuknüpfen und somit sein Wissen auf leichtere Weise zu vertiefen. Sie können von Lebenserfahrung profitieren, die Ihnen auch beim Lernen Vorteile bringen wird. Es lernt sich oft besser, wenn eine emotionale Bindung zu einem Thema erfolgen kann. Es hilft oftmals, den eigenen Lerntyp zu finden und zu analysieren. Entscheidend ist hierbei die Art der Informationsaufnahme: Lernt man besser, wenn man etwas hört, sieht oder liest? Wenn man herausgefunden hat, welche Vermittlungsart einem am meisten liegt, kann man seine Lernbedürfnisse danach ausrichten: Ein Hörbuch für den Spazierweg, ein Film am Abend oder vielleicht sogar Post-its mit Vokabeln in der Wohnung verteilt: Es lassen sich immer kreative finden, um seinen Lernansprüchen gerecht zu werden. Abschließend ist zu sagen, dass Bewegung die Konzentration fördert und somit beim Lernen sinnvoll sein kann. Gönnen Sie sich einen kleinen Spaziergang zwischendurch oder stehen sie einfach ab und an mal auf während des Lernens: Sie werden merken, es kann Wunder bewirken.

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